Nachdem wir bereits eine aufregende und abwechslungsreiche Woche im „wilden Westen“ Frankreichs verbringen durften, freuten wir uns nun darauf, unsere französischen AustauschpartnerInnen aus Guer bei uns in Österreich willkommen zu heißen.
Im Rahmen unseres Erasmus+ Projekts bot sich erneut die Gelegenheit, Europa nicht nur kennenzulernen, sondern auch aktiv zu erleben, denn genau darum geht es bei Erasmus+: Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam unvergessliche Erfahrungen zu sammeln.
Damit unsere Gäste möglichst viele Facetten der österreichischen Kultur kennenlernen konnten, stand zunächst das gemeinsame Kochen und Backen auf dem Programm. Während wir zusammen arbeiteten, lachten und uns austauschten, entstanden nicht nur köstliche Gerichte, sondern auch zahlreiche Gespräche über Traditionen und Gewohnheiten in unseren Ländern. Besonders begeistert waren unsere französischen Freunde von typisch österreichischen Spezialitäten wie Schnitzel, Kernöl und dem selbstgemachten Apfelstrudel, sodass Kulinarik einmal mehr zu einer Brücke zwischen den Kulturen wurde.
Doch nicht nur der Genuss, sondern auch die Bewegung kam in dieser Woche keineswegs zu kurz. So konnten sich die SchülerInnen beim Hyrox-Training im Stadion gemeinsam auspowern, wobei Ausdauer, Teamgeist und gegenseitige Motivation gefragt waren. Ebenso sorgte die SUP-Tour auf der Mur zwischen St. Michael und Leoben für Begeisterung, denn während wir die Natur aus einer neuen Perspektive erleben konnten, waren gleichzeitig Geschicklichkeit, Gleichgewicht und Zusammenarbeit gefordert.
Ein weiterer Höhepunkt der Austauschwoche war der Fun-Triathlon im Schwimmbad, bei dem der sportliche Ehrgeiz ebenso wenig fehlte wie der Spaß. Nachdem die verschiedenen Bewerbe erfolgreich absolviert worden waren, ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen BBQ ausklingen. Dabei zeigte sich rasch, dass Bernerwürstel und Käsekrainer nicht nur österreichische Klassiker sind, sondern auch bei unseren Gästen aus Frankreich hervorragend ankamen. An dieser Stelle gilt der Dank dem Elternverein, welcher für die Menükosten der österreichischen TeilnehmerInnen aufgekommen ist.
Darüber hinaus durfte natürlich auch die beeindruckende Bergwelt unserer Region nicht fehlen. Bei Wanderungen im Lachtal, auf den Kreiskogel, den Zirbitz und den Rappold wurden Höhenmeter gesammelt und die herrliche Aussicht genossen. Das Wandern bot zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche, dabei bestätigte sich einmal mehr ein altes österreichisches Sprichwort: „Beim Wandern kommen die Leut’ zam.“
Genau darin liegt die besondere Stärke von Erasmus+: Indem junge Menschen aus verschiedenen Ländern Zeit miteinander verbringen, gemeinsam Herausforderungen meistern und ihren Alltag teilen, entwickeln sie Verständnis füreinander und erleben Europa als lebendige Gemeinschaft. Während zu Beginn noch unterschiedliche Sprachen und Gewohnheiten im Vordergrund stehen, entstehen im Laufe einer solchen Woche Freundschaften, die oft weit über das Projekt hinaus Bestand haben.
Prof.in Mag.a Andrea Mohr

























