In diesem Schuljahr hatte ich die tolle Gelegenheit, einen Austausch nach Spanien zu machen. Ich durfte in der Stadt Albacete den spanischen Alltag hautnah erleben.
Meine Reise begann in Wien beim Flughafen. Schon nach einem dreistündigen Flug wurde ich von Mateo und seinem Papa herzlich in Madrid begrüßt und in die Stadt Albacete gebracht, die nun für ein Monat mein Zuhause werden sollte. Meine Gastfamilie ließ mich seit Tag eins fühlen, als wäre ich ein Teil der Familie. Für mich wurden sehr gute spanische Gerichte von den Eltern sowie von den Großeltern zubereitet. Meine Lieblingsgerichte waren, Paella, Patatas Bravas und noch vieles mehr. Auch verstand ich mich sehr gut mit der Schwester von Mateo die mit mir viel Spanisch sprach und für mich wie eine Schwester wurde. Der erste Schulltag war auch ein sehr schönes Erlebnis. Mateos Freunde begrüßten mich alle herzlich und waren sehr lustig und nett. Der Schulalltag unterschied sich in vielerlei Hinsicht. Es gab zum Beispiel nur eine 30 Minuten Pause und die Stunden dauerten alle 55 Minuten. Auch außerhalb der Schule durfte ich viele Freunde von Mateo kennenlernen und unternahm auch viele Sachen mit ihnen, wie zum Beispiel einen Besuch bei Taco Bell, Pizza Dominos, 1,20 Meter Kebap und beim Einkaufszentrum Albacenter. Neben dem Schullaltag unternahmen wir auch viele Ausflüge. Ein besonderes Highlight für mich persönlich war Valencia. Ich sah so viele tolle Dinge dort und die Stadt ist atemberaubend schön. Auch sah ich Madrid, Toledo und den Strand, was alles wunderbar und unvergesslich war. Dort durfte ich tolle Sehenswürdigkeiten erblicken. Ich durfte auch in einem kleinen Flieger über Albacete fliegen, da Mateos Papa gerade den Pilotenschein macht. Dieser Austauschmonat hat mich nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich weitergebracht. Ich habe eine neue Kultur und neue Menschen kennengelernt und sicher Freundschaften fürs Leben gefunden. Vorallem hatte ich eine super Zeit mit meinem Austauschkollegen Mateo, der dies alles für mich möglich machte.
Rückblickend war dieser Monat eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens und ich würde jedem, der so etwas machen will, empfehlen es umbedingt zu machen, da man diese Möglichkeit vielleicht nie wieder im Leben hat.
Lea Stöffler

























