Im Rahmen des Wahlpflichtfachs Technik und Innovation in der Region besuchten SchülerInnen der 6A und 6B am Mittwoch, 11. Februar 2026, die Montanuniversität Leoben und erhielten einen eindrucksvollen Einblick in aktuelle Forschung und universitäres Arbeiten.
Im Zentrum standen grundlegende Fragen: Wofür gibt es Universitäten? Welche Aufgaben übernehmen sie in einer modernen Gesellschaft und wie werden die in der Schule vermittelten Grundlagen später konkret genutzt? Besonders deutlich wurde dies beim Besuch einer Vorlesung zum Thema Künstliche Intelligenz im Bereich Circular Economy.
Anhand praxisnaher Beispiele wurde gezeigt, wie KI-Systeme trainiert werden, um bei der (teil-)automatisierten Mülltrennung helfen zu können. Kameragestützte Anlagen erkennen Materialien in Sekundenbruchteilen und tragen dazu bei, Stoffe effizienter zu sortieren und Ressourcen im Kreislauf zu halten.
Ein wahres Highlight für viele SchülerInnen war der Besuch im Haus der Digitalisierung. Dort bekamen sie Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz und Robotik und konnten die Arbeit an humanoiden Robotern aus nächster Nähe erleben.
Besonders spannend war der Ausblick auf industrielle Anwendungen. Vorgestellt wurden Forschungsprojekte, die in naher Zukunft auch dem größten Stahlproduzenten Österreichs, zugutekommen könnten. Dabei geht es um KI-gestützte Sortierverfahren, die neue Wege in Richtung klimafreundlicher Industrie ermöglichen.
Die SchülerInnen erlebten, wie eng Mathematik, Informatik und Technik mit realen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen verknüpft sind. Schule wurde an diesem Tag nicht als theoretische Pflicht, sondern als Grundlage für Innovation und verantwortungsbewusste Zukunftsgestaltung sichtbar.
Der Besuch in der Mensa rundete den Universitätsaufenthalt ab und vermittelte ein Stück authentischen Studienalltag. Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie relevant schulisches Wissen für Forschung, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen ist.

























