Auch dieses Jahr hatten die SchülerInnen der 4en Klassen die Gelegenheit einen von Erasmus+ geförderten Schulausflug nach Straßburg zu unternehmen.
Diese Kulturreise fand vom 08. Juni bis 12. Juni gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschule des Gymnasiums Tolkewitz aus Dresden statt. Die Reise war für alle Beteiligten ein einmaliges Erlebnis mit vielen, bleibenden Eindrücken und schönen Erinnerungen. Highlights wie der Besuch des Europaparlaments oder des Straßburger Münsters waren Schauplatz unvergesslicher Eindrücke, aber auch die gesamte Stadt ist sowohl in kultureller wie auch historischer Hinsicht einmalig. Die wichtigsten Stationen mit Fotos und Erlebnissen des Schulausfluges können über Polarsteps aufgerufen und verfolgt werden, ein ganz besonderer Dank gilt hier Herrn Prof. Url.
Link Polarsteps: https://www.polarsteps.com/WolfgangUrl/26288664-erasmus-kulturreise-strassburg-2026
Mit zwei Bussen der Firma Capellari begann unsere Reise von Knittelfeld nach Straßburg. Die Vorfreude war groß und durch mehrere Pausen ist die Zeit angenehm vergangen. In unserer Unterkunft angekommen, dem Hostel „Ciarus“, konnten sich die SchülerInnen und Schüler beim Abendessen stärken und erste Bekanntschaften mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschule machen. Auf dem Programm stand als erstes die Besichtigung des Straßburger Münsters, die großartige Kathedrale von Straßburg, die ein Meisterwerk romanisch-gotischer Baukunst darstellt und von 1647-1874 das höchste Gebäude der Welt war. Der Aufstieg auf die 66 Meter hohe Aussichtplattform verlangte gute Kondition, doch oben wurden wir mit der herrlichen Aussicht auf Straßburg belohnt. Auch das malerische Stadtviertel „la petite france“ vermittelte mit seiner eigenen, besonderen Architektur und den vielen Brücken über Verzweigungen des Inns, ein ganz besonderes Flair. Das Viertel gehört mit der gesamten Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei auch Gelegenheit die Stadt selbstständig in Gruppen zu erkunden und ihrer Foto-Challenge nachzugehen. Zuletzt durfte auch eine Bootsfahrt durch Straßburg auf dem malerischen Fluss Ill nicht fehlen, wodurch die Mischung aus deutschen und französischen Kulturelementen der Stadt verdeutlich wurde.
Ein ganz besonderes Highlight war der Besuch des Europäischen Parlaments. Der Besuch dieses für uns alle wichtigen Gebäudes, bot unseren Schülerinnen und Schülern eine einzige Gelegenheit mehr über die Arbeit dieser wichtigen EU-Institution zu erfahren, in der alle wichtigen Entscheidungen für die EU getroffen werden. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten mehr über die EU-Institutionen, den Mechanismen der EU-Gesetzgebung und der Entscheidungsprozesse erfahren und erhielten einen Einblick in die Funktionsweise der europäischen Politik und des demokratischen Systems. Besuche des historischen Museums und des Museums für moderne Kunst, ermöglichten das Eintauchen in die Straßburger Geschichte und Kultur, während mit dem Besuch des zoologischen Museums die Artenvielfalt und Stammesgeschichte der Lebewesen verdeutlicht wurden. Ein gemeinsames Picknick in der berühmten Orangerie bot Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen und die besondere Atmosphäre der Stadt zu genießen.
Ganz im Sinne des Erasmus+ Gedankens standen Begegnung und Austausch im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler aus Österreich und Deutschland kamen miteinander ins Gespräch, lernten voneinander und erlebten Europa als gelebte Gemeinschaft. Für zusätzliche Begeisterung sorgte neben der Stadtrallye auch das digitale „Straßburg-Storch-Spiel“ – vielen bekannt als Werwolf, jedoch in einer exklusiven Gym-Knittelfeld-Straßburg-Edition, die für zahlreiche unterhaltsame und gemeinschaftsstiftende Momente sorgte. Ein besonderer Dank gilt Prof. Url, der mit digitalen Anwendungen, kreativen Spielen und zahlreichen beeindruckenden Fotos wesentlich zum Gelingen der Woche beigetragen hat. Ebenso gebührt dem gesamten Lehrerteam große Anerkennung für die engagierte Betreuung der Reisegruppe. Nicht zuletzt verdienen die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Lob: Mit großem Interesse, Offenheit, Verlässlichkeit und bemerkenswerter Disziplin waren sie hervorragende Botschafterinnen und Botschafter unserer Schule. Dadurch war dieser Schulausflug auch für uns Lehrpersonen ein einmaliges, sehr freudiges Erlebnis und wir freuen uns sehr auf unsere nächste, interkulturelle Erasmus+ Reise.
Prof. Dr. Konstantinos Kostarakos, Prof.in Mag.a Christina Brandl
