Mur trifft Guadalquivir - Das große Kennenlernen

Seit Anfang September gibt es eine Erasmus+ strategische Schulpartnerschaft zwischen dem BG/BRG Knittelfeld und dem IES San Isidoro in Sevilla unter dem Motto „UNESCO – Von der Mur zum Guadalquivir“.

Wir arbeiten dabei gemeinsam an Themen, die einen Bezug zu UNESCO haben und konzentrieren uns besonders auf die 17 Ziele für eine bessere Welt. Die Höhepunkte dieser Partnerschaft sind die gegenseitigen Besuche der Partnerschule. Um dabei den Kulturaustausch zu maximieren, werden die reisenden SchülerInnen in den Wohnstätten der PartnerschülerInnen untergebracht. Kontakt zwischen den ProjektteilnehmerInnen besteht seit Anfang dieses Jahres. Seitdem wurde heftig gewhat‘sapped, gefollowed, geliked und darüber geredet, was man am gemeinsamen Wochenende in Österreich machen werde.
Schließlich war es dann endlich soweit. Das heiß ersehnte erste Treffen fand statt. Um 21.45 Uhr kamen die 25 spanischen GastschülerInnen mit ihren drei Begleitlehrerinnen in Knittelfeld an und kaum waren sie aus dem Bus ausgestiegen, wurden auch schon die ersten Umarmungen ausgetauscht und jedeR spanische GastschülerIn fuhr mit der aufnehmenden Familie nach Hause.
Am nächsten Tag haben wir in der Schule mit der Projektarbeit begonnen, deren Ziel es war, Videos zum Thema „Life Hacks – Wiederverwerten statt Wegwerfen“ zu machen und ein Spiel zum Projekt zu entwickeln. Nebenbei entstand ein kleines Glossar zu projektbezogenem Vokabular. Am Nachmittag spazierten wir gemeinsam zur Mur, entnahmen Wasserproben von dieser und von der Ingering und genehmigten uns ein gemeinsames Picknick, bei dem man auch gut ins Gespräch kommen konnte.
Am Freitag fand unsere gemeinsame Exkursion nach Graz statt, bei der am Vormittag die Altstadt im Zuge einer Schnitzeljagd erkundet wurde und am Nachmittag standen eine geführte Tour durch das Schloss Eggenberg und ein Spaziergang am Schlossberg am Programm. Die Altstadt in Graz und das Schloss Eggenberg sind UNESCO Weltkulturerbe und waren schon aufgrund dessen besonders interessant für unser Projekt.
Nach dem Wochenende, das mit der Gastfamilie verbracht wurde, stand am Vormittag wieder Projektarbeit in der Schule, eine Wasseranalyse der entnommenen Proben aus der Ingering und der Mur und ein Besuch des Techniktrucks der Montanuni Leoben auf dem Plan. Am Nachmittag starteten wir unsere Exkursion in eine weitere Stadt, durch die die Mur fließt. Passend zu unserem Vormittagsprogramm machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Leoben. Nach einer tollen Stadtführung und ein wenig Freizeit, traten wir wieder den Rückweg an.
Am Dienstag bekamen die spanischen SchülerInnen einen kleinen Einblick in den österreichischen Schulalltag. In fünf Kleingruppen wurden sie auf verschiedene Klassen der Oberstufe verteilt, wohnten dem Unterricht bei und wurden auch aktiv miteinbezogen. Der Nachmittag wurde mit der Gastfamilie verbracht und wahrscheinlich zum Kofferpacken genutzt, da es am nächsten Tag schon wieder Abschied nehmen hieß.
Am Mittwoch, um 07.15 Uhr, stiegen die österreichischen SchülerInnen in einen Bus, der sie zum Flughafen brachte, von wo aus sie sich auf den Weg nach England machten. Die SpanierInnen stiegen in einen anderen Bus mit dem Ziel Wien. Dort konnten sie noch ein paar Tage das Flair der österreichischen Hauptstadt genießen, bevor sie sich auf den Rückweg nach Sevilla machten.
Abschließend möchte ich mich noch bei der Unterstützung aller mithelfenden und teilnehmenden Personen (Administration, Direktion, Familien, Lehrpersonen, SchülerInnen, Sekretärinnen,) bedanken. Man kann sagen, dass es ein gelungener Austausch war und wir uns schon sehr auf das Wiedersehen in Sevilla freuen!
Mag.a Bianca Rauter

 

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