KinderUniGraz und Haus der Wissenschaft

Der Urquell aller technischen Errungenschaften sind die Neugier und der Spieltrieb der Forscherinnen.

Beides stand im Fokus der verschiedensten Workshops der KinderUniGraz und des Besuches des Hauses der Wissenschaft, woran 74 SchülerInnen der 2. Klassen in Begleitung ihrer ProfessorInnen MMag.a Antenreiter Katrin, Mag. Dr. Hatzenbichler Christian, Mag.a Klausner Nicole, Mag. Koch Roswitha, MMMag.a Dr.in Rogen Sandra, Mag.a Vollmann Lisa und Mag. Weninger Alois teilnahmen.
Bei „Alles Leben ist Chemie“ an der Technischen Universität Graz führten die SchülerInnen Experimente mit Alltagsmaterialien durch. Sie erzeugten mit Zitronenbatterien Strom und stellten eine Variante von Slime, eines zähflüssigen Schleims, her. Obwohl sehr laut, war die Detonation bei der Knallgasreaktion ein Heidenspaß. Als kulinarischen Genuss gab es für alle Eis, das aus Joghurt mit flüssigem Stickstoff bei etwa -196°C hergestellt wurde.
Schon Leonardo da Vinci wollte durch effiziente Maschinen das Leben von uns Menschen einfacher machen. Darum geht es an der Fachhochschule Campus02 in der Studienrichtung Automatisierungstechnik, wo die SchülerInnen einen Worskshop zum Thema „Spannung in 3D“ besuchten. Sie erfuhren, wie aus einer 3D-Zeichnung am Computer ein 3D-Objekt entsteht, und sahen live einen 3D-Druck. Im Roboterlabor steuerten die SchülerInnen einen kollaborierenden Roboter, der ohne Schutzabstand eingesetzt wird. Mit dessen Greifarm wurden unter großer Konzentration verschiedenste Werkstücke verschoben oder aufeinander getürmt.
Der Workshop Beim Essen das Klima nicht vergessen an der Universität Graz hatte zum Thema, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Ernährung hat und welchen Beitrag zum Klimaschutz wir Menschen durch das, was wir essen, leisten können.
Wo Wissen wächst nannte sich der Workshop im Museum der Universität Graz. Nach einer Einführung über die Entstehung der Karl-Franzens-Universität, wie diese bis heuer hieß, betrachteten die SchülerInnen verschiedene Geräte, die die Entwicklung der physikalischen Forschung veranschaulichen. Neben dem Sehen konnten sie auch selbst Experimente durchführen: zu den Chladnischen Klangfiguren, zu den Magdeburger Halbkugeln, zu Würfen und zu Pirouetten mit dem Drehschemel, um nur einige zu nennen. Die Sonderausstellung im Museum beschäftigte sich mit der Botanik. Neben der Pracht an Pflanzen, die zu sehen waren, erfuhren die SchülerInnen so manches über deren Giftigkeit, Essbarkeit und Heilkraft. Auch dienten ihnen die Flugsamen des südostasiatischen Kürbisgewächses Zanonia als Vorlage für den Bau eines Gleitflugzeuges.
Nachmittags besuchten alle SchülerInnen das Haus der Wissenschaft, ein interaktives Museum, das verschiedenste digitale Geräte zur Vermittlung von Wissen einsetzt. Es hat vorwiegend die Erde, unser Sonnensystem, unsere Galaxie, das Universum und die Bekämpfung des Klimawandels zum Thema.
Science, insbesondere die Naturwissenschaft, war der Begleiter des Tages, den die SchülerInnen mit viel gezeigtem Interesse in Graz verbrachten.

Prof.in Mag.a Roswitha Koch

 

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