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Anna's Reiseblog

           

Über mich

Mein Name ist Anna, ich bin 24 Jahre alt und habe seit letzten Sommer meinen Bachelor in Journalismus, durch den ich den Job bei einem Onlinemagazin bekommen habe. Das Onlinemagazin ermöglicht mir von jedem Ort aus zu schreiben, dadurch kann ich auch ohne Einschränkungen reisen. Ich möchte euch mit meinem Reiseblog inspirieren und vielleicht auch dazu motivieren, das Bestmögliche aus eurem Leben zu machen.

Anreise in México:

Am ersten Tag meiner Reise landete ich am Nationalflughafen Acapulco, von dort weg machte ich mich auf die Reise in mitten Mexiko City, um mir dort erste Eindrücke über dessen Kultur zu erschaffen. Auf den ersten Blick war ich überwältigt von den großen Menschenmassen die mir entgegenkamen, alles erschien mir eher normal und unauffällig, doch sieht man genauer hin, fällt einem einiges auf.

Traditionelles Essen:

Auf dem Weg zurück in ein sichereres Gebiet Méxicos, stoppte ich an einem einheimischen Essensstand und holte mir das bekannte Camote (Süßkartoffel mit diversen Saucen). Neben Camote sind auch Burritos und das mexikanische Chili sehr angesagt in Mexiko. Dazu wird meist ein „horchatas“( süßliches Reisgetränk) oder ein „Atole“(süßliches Maisgetränk) getrunken. Manchmal sind die unbekanntesten kulturellen Speisen die besten, man muss nur offen für Neues sein.

           

Cancun

Am nächsten Morgen buchte ich mir einen Flug nach Cancun, einem Zentrum des Urlaubsgebiets Riviera Maya. Die Stadt besteht aus zwei eigenständigen Bereichen: der traditionelleren Innenstadt, El Centro, und der Zona Hotelera, einem langen Strandabschnitt mit Hotelkomplexen, Nachtclubs, Geschäften und Restaurants. Ich habe mir ein Hotel in El Centro gesucht, da mir das Touristenleben in der Zona Hotelera zu viel war.

Unterwasser - Museum

Taylor war auf meiner Bucket List. Hierbei handelt es sich um einen Unterwasser Skulpturenpark. Ich machte mich schon am frühen Morgen auf den Weg zum Park, weil ich die großen Menschenmengen, die durch den freien Eintritt entstehen, vermeiden wollte. Ich hab mir nicht zu viel erwartet, denn man kann dort wirklich die verschiedensten Kunstwerke, sowie „The Silent Evolution“ (400 lebensgroße Figuren), oder den Volkswagen Käfer, welcher in Originalgröße am Meeresboden steht, besichtigen. Jene dienen dazu Aufmerksamkeit auf die Zerstörung der Wasserwelt zu bringen.

Mexikanischer Regenwald

Auch auf meinem Plan stand ein Besuch im Regenwald von Cancun. Um nicht ganz planlos herumzuirren, suchte ich mir einen einheimischen Tourguide, welcher mir anbot mich zu leiten. Wir starteten am frühen Vormittag und trafen schon nach einigen Minuten auf exotische Tierwesen wie den bengalischen Tiger und den immer hungrigen Pelikan. Die Erfahrung war überragend und solche Erinnerungen werde ich nie vergessen.

           

Verstörende Warnung

Nach meinem Rückflug nach México City verbrachte ich meine Nacht in einem „Last Minute RBNB“ und machte mich am nächsten Tag auf die Suche nach dem Aztekentempel nördlich der Großstadt. Nach einiger Zeit auf den Füßen bemerkte ich, dass sich meine Umgebung änderte, ich kam unbemerkt in den Favelas an. Eine Frau die erkannte das ich eine Touristin bin, näherte sich mir und flüsterte mir ins Ohr. Ich verstand nichts, merkte mir jedoch Bruchteile ihrer Aussage. Ich versuchte zu übersetzen, es stellte sich heraus, das diese Frau mich vor der zunehmenden Kriminalität in diesen Vierteln warnte.

Favelas

Im einen Moment steht man im schönsten Teil Méxicos, doch nur einige Meter weiter, hungern Menschen an jeder Straßenecke und das Dealen der härtesten Drogen steht an erster Stelle. Ich war geschockt als ich sah, wie Kinder nach Essen suchten und nebenan ihre Väter mit Waffen handelten. Circa 8 Millionen Menschen leben in den Slums Méxicos und versuchen den von Gewalt heimgesuchten Vierteln zu entkommen.

Interview

Als Journalistin sah ich es auch als meine Aufgabe, mich mit den Schattenseiten Mexiko‘s zu beschäftigen. Ich beschloss, mich ein wenig mit der Bevölkerung in den Favelas auseinanderzusetzen. Ich hatte die Möglichkeit mit einem Inhaftierten, ehemaligen Cartel Mitglied, über die wahren Zustände der armen Gesellschaft in den Favelas zu reden. Interview folgt: „When I was 15 years old the only chance to survive was to join a drug cartel. One of the rituals to join was to kill somebody to show my dedication. My part was to just wait until they called me whenever they needed me. I didn‘t even know that I was able to do something like that to a human being, but if you are in a situation like this you don‘t think about the consequences of your own actions. I didn‘t enjoy any part of it but I tried to be the best at what I was doing.“

     

Das Ende meiner Reise

Nach diesem schockierenden Interview beschloss ich meine Reise dort zu beenden. Ich packte noch am selben Tag meine Sachen und flog mit dem erstbesten Flug zurück in mein Heimatland. Nach soll einer Reise in ein von Gewalt heimgesuchtes Land, erkennt man wie gut es einem in seiner eigenen Heimat geht. Ich bin dankbar für die vielen Erfahrungen, jedoch empfehle ich diese Reise nicht alleine zu machen sondern immer mit einer Begleitperson, um sich selbst zu schützen.

Unsere Gruppe

Namen: Pia, Elena, Alina, Chiara, Maximilian, Christoph

Nicht im Bild: Rebekka

Beschreibung:

Die Reisebloggerin Anna beschließt, alleine eine Reise nach Mexico zu machen. Ein Land welches von Reichtum, ebenso wie von Armut heimgesucht ist. Anna entdeckt die schönen Seiten Mexico Citys, macht aber auch Erfahrungen mit den Favelas, den Slums Mexicos. Nach vielen verschiedenen Eindrücken, die Anna sammelt, begibt sie sich wider auf den Heimweg. Ihre Reise-Erfahrungen, die sie mitnimmt, teilt Anna in ihrem Reiseblog.

Unsere Grupper am Arbeiten